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Going-to-Future: Zeitform der Zukunft richtig anwenden

Going-to-future

Die Zeitformen in der Englischen Grammatik sind eine Wissenschaft für sich. Das hast du bestimmt auch ziemlich schnell erkannt, spätestens aber im zweiten Lernjahr. Dies ist nämlich der Zeitpunkt, an dem die Zeitformen im Unterricht behandelt werden und damit auch die Zeitformen der Zukunft. Ja, auch da gibt es mehrere, so leid es mir tut.

 

Auch wenn es sich für dich erst einmal nicht einleuchtend ist, warum man mehrere Zeitformen braucht, um die Zukunft auszudrücken, kann ich dich an zwei Stellen beruhigen.

  1. Von allen englischen Zeitformen sind die Zeitformen der Zukunft mit Abstand am einfachsten zu lernen.
  2. In diesem Text beschäftigen wir uns zunächst mit nur einer Zukunftszeit, dem Going-to-Future.

Das Going-to-Future benützen wir in Abgrenzung zu allen anderen Zukunftszeiten immer dann, wenn wir einen Plan oder ein Vorhaben ausdrücken wollen, das in der Zukunft geschehen wird. Ein treffendes Beispiel ist eigentlich immer die eigene Urlaubsplanung für die Sommerferien:

„In the summer holidays we are going to fly to the USA.“

An diesem Beispiel kann man die Verwendung des Going-to-Future ganz einfach erkennen. Wir fliegen in den Sommerferien in die USA. Wir planen dies schon länger und können zudem die Reise auch beeinflussen.

Und zu deiner Beruhigung, komplizierter wird’s nicht. Pläne und Vorhaben in der Zukunft, welche wir beeinflussen können, stehen im Going-to-Future. Einfach merken und damit hat sich’s.

 

Going-to-Future: Erklärvideo

In diesem Video werden dir Bildung und Verwendung des Going-to-Future ausführlich erklärt.

Going-to-Future: Pläne und Vorhaben in der Zukunft

Wir wissen jetzt, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, Handlungen in der Zukunft auszudrücken. Eine davon sind Handlungen in der Zukunft, die geplant sind. Eine Person hat vor, in der Zukunft eine Handlung auszuführen und kann dies auch beeinflussen. Von einer geplanten Handlung gehen wir auch aus, wenn es in einem Satz durch Anzeichen deutlich wird, dass eine Person einen Plan getroffen hat. Wenn eine Person ihre Koffer packt, dann können wir davon ausgehen, dass sie auch plant zu verreisen.

„He’s packing his suitcase. He is going to take a trip.“

Für die Handlungen, die wir gerade besprochen haben, verwenden wir im Englischen das sogenannte Going-to-Future.

Mein Tipp: Um sicher zu gehen, müssen wir uns folgende Fragen stellen:

  1. Ist die Handlung geplant?
  2. Gibt es Anzeichen dafür, dass eine Handlung geplant ist?
  3. Kann die Person die Handlung beeinflussen?

Können wir diese Fragen mit „Ja“ beantworten, dann müssen wir ziemlich sicher das Going-to-Future bilden.

A prospos bilden. Wir wissen, wann wir das Going-to-Future verwenden, aber wie bilden wir denn die Zeitform überhaupt? Folgende zwei Bestandteile hat das Going-to-Future:

  1. Der Ausdruck „going to“: Diese zwei Wörter gehören im Going-to-Future immer zusammen. Da schreiben wir nichts dazwischen!
  2. Die Grundform des Verbs

Die Verwendung des Going-to-Future ist also eigentlich recht einfach, oder? Perfekte Tipps zur Verwendung des Will-Future, der anderen Zukunftszeit im Englischen findest du auf LEARNZEPT.de.

Mein Tipp: Immer dran denken, warum das Going-to-Future wohl so heißen könnte, wie es heißt.

 

Going-to-Future: Häufige Fehler, die immer wieder passieren:

Wir haben festgestellt, dass das Going-to-Future eine relativ einfache Zeitform ist. Die Handlung, die es beschreibt, ist geplant und oder es gibt Anzeichen für eine geplante Handlung. Soweit zur Verwendung. Die Bildung aus dem immer zusammenhängenden Ausdruck „going to“ und der Grundform des Verbs ist eigentlich auch nicht so kompliziert. Dennoch bietet das Going-to-Future auch Fehlerquellen und Lehrer können durchaus in der Klassenarbeit Fallen stellen, in die Schüler gerne hineintappen. Du ab heute natürlich nicht mehr.

Eine beliebte Fehlerquelle ist zum Beispiel das Going-to-Future des Verbs „to go“. Gut, das Verb „to go“ ist tatsächlich etwas mit Vorsicht zu genießen, da es seine Zeitformen recht unregelmäßig bildet. (Ausführliche Erklärungen zu den unregelmäßigen Verben in allen englischen Zeitformen findest du auf LEARNZEPT.de.)  „Go“ ist aber dennoch ein Verb und bildet seine Form im Going-to-Future wie jedes andere Verb auch. Dennoch zeigt meine Unterrichtserfahrung, dass das Verb „to go“ sehr häufig falsch ins Going-to-Future gesetzt wird, und zwar auch von Schülern, die das Going-to-Future eigentlich beherrschen.

Die Bildungsvorschrift für das Going-to-Future lautet:

„going to“ + Grundform des Verbs

Warum soll das nicht auch für das Verb „to go“ gelten? Die Form im Going-to-Future heißt halt dann „going to go“. Klingt doof, ist aber trotzdem richtig.

Mein Tipp: Nicht davon ablenken lassen, ob im Englischen etwas „doof“ klingt. Einfach stur die Bildungsregel befolgen und damit hat sich’s.

 

Going-to-Future: Zwei Tipps zusammengefasst

  1. Die Bildungsvorschrift lautet: „going to“ + Verb in der Grundform. Das tut sie auch für das Verb „to go“.
  2. Das Going-to-Future verwenden wir für Handlungen in der Zukunft, die geplant sind und von Menschen beeinflusst werden können.

Wenn du mehr über weitere Möglichkeiten erfahren willst, Handlungen in der Zukunft im Englischen auszudrücken, dann geh einfach auf die Seite LEARNZEPT.de.

 

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